
Hay que caminar soñando ist Nonos letzte vollendete Komposition. Hier setzten sich kompositorische Tendenzen fort, die anfangs der 80er-Jahre Nonos Musik wesentlich zu beherrschen begannen.
Angeregt durch eine Mauerinschrift in Toledo bezieht sich Nono in zunehmendem Maße auf den Begriff des Wanderers (Caminante) und auf die Vorstellung des ziellosen Umherstreifens ohne Weg: „Caminante no hay caminos hay que caminar“ (Wanderer, es gibt keine Wege, es gibt nur das Gehen).
Nonos Bemühungen, sein Zwei-Violinen-Stück als Materialbasis für ein neues Streichquartett zu verwenden, blieben unvollendet.
| Violine: | ARIADNE DASKALAKIS |
| Viola: | SEBASTIAN GOTTSCHICK |
| Sprecherin: | BARBARA SPITZ |