
Eine ausufernde Aufnahme-Session improvisierter Natur.
...Zeitblom: Bei uns kommen ja viele Einflüsse zusammen. Jazz, aber auch viel aus dem New Orleans-Umfeld. Dr. John zum Beispiel. Viel Percussion, auch T Bone Burnett, der viel mit Percussion arbeitet, aber aus dem Blues kommt. Jeder hat seine eigenen Vorlieben und bringt das, was seiner Sozialisation entspricht, in die Band mit ein, was das Ganze auch unheimlich spannend macht. Martin hat hier den rockigsten Ansatz von all den Bands, in denen er spielt. Und das ist es, was unheimlich viel Spaß macht: Jazz, Blues und Rock...
Siewert: Was die rhythmische Ebene anbelangt, sicher auch Experimentelles aus den 70er Jahren aus dem so genannten Krautrock-Bereich – schon allein aufgrund der Dub-mäßigen Mischtechniken. Can und Ähnliches, Neu! Auch wenn das nicht unbedingt improvisierende Ensembles sind, war das doch etwas, was wir beim Spielen glaube ich im Hinterkopf hörten...
Aus: mica-Interview mit Martin Siewert und zeitblom am 08.09.2008. Das Gespräch führte Markus Deisenberger.
| Turntables: | INSTITUT FÜR FEINMOTORIK |
| Schlagzeug: | STEVE HEATHER |
| Gitarre: | MARTIN SIEWERT |