Christoph Coburger



Ausbildung: 1985: Studium (Komposition) 1990: Kompositionsdiplom in Hamburg bei Ulrich Leyendecker. Gründung des "ensemble für städtebewohner" zusammen mit Ernst Bechert. 1991/92: Techniker, sound engineer und Studiodesigner für digital audio workstations 1993: Kompositionsstipendium des Atelierhaus Worpswede. Seit 1989: Zusammenarbeit mit Gerhard Willert. Seit 1992: Zusammenarbeit mit Christian Wittmann. Seit 1999: Zusammenarbeit mit Sabine Mader. Seit 2002: Zusammenarbeit mit Sebastian Gottschick. Weitere wichtige Impulsgeber: Ruth Berghaus, Heiner Goebbels, Franzobel, Friedemann, Sylvana Krappatsch, Michael Klügl, Johannes Harneit, Ariadne Daskalakis.

Komposition: seit 1985: Arbeit als Komponist an verschiedenen Bühnen im deutschsprachigen Raum: Schauspielhaus Wien, Burgtheater Wien, dietheater Künstlerhaus Wien, Staatsschauspiel München/Marstall, Nationaltheater Mannheim, Hamburger Staatsoper, Thalia Theater Hamburg, Schauspielhaus Hamburg, Kampnagel Hamburg, Städtische Bühnen Lübeck, Staatstheater Darmstadt, Linzer Landestheater, FFT Düsseldorf, sophiensaele Berlin, Schauspielhaus Zürich, Bremer Theater u.v.a. 1995/96: Einladungen zum Theatertreffen Berlin. 1995 mit Peter Wittenbergs „Präsidentinnen“, und 1996 mit Gerhard Willerts „Baumeister“ Solness. 1999: „la Musica II“ (Musiktheater) Text von Marguerite Duras im FFT Düsseldorf; dafür den Preis "Theaterzwang“ der Stiftung Kunst und Kultur des Landes NRW"; zusammen mit Michael Gross und Sylvana Krappatsch. 2000: „Volksoper“ (Operette) Text von Franzobel im Auftrag des Landestheater Linz. „Weils Kind schlafen will“ (Oper); Libretto von Franzobel; Dirigent: Ingo Ingensand; im Auftrag des Landestheater Linz. 2001: "Narrenturm" (Musiktheater); Text von Franzobel. Für 5 Bühnen-menschen. Eingeladen zum Impulse- Festival NRW. 2002: „NULL TOTE“ (Kammeroper) im Auftrag der NRW Ruhrtriennale im Rahmen des „off limits“ Festivals. Dirigent: Sebastian Gottschick. 2003: „Zwischenfälle“ (Oper) nach Texten von Daniil Charms im Auftrag der „NeueOperWien“. Dirigent: Walter Kobera. 2004: „Herr K und Frau N“ (Opera Mono für live-Violine und Video-Bratsche) nach Alexander Vvedenskij. „Das arkadische Kalb“ (Filmmusik für Orchester und Mezzo) im Auftrag von X.Filme Berlin. Regie: Dominik Graf. 2005: „Puppen“ (4-stimmiger Chor und automatische Orgel) im Auftrag der Zürcher Festspiele und Theater am Neumarkt. 2006: „Arbeit ist Urlaub“ (3-stimmiger Chor) nach Texten von Guy Debord.

Regie: 1999: „la Musica II“ (Musiktheater) Text von Marguerite Duras im FFT Düsseldorf, dafür den Preis "Theaterzwang der Stiftung Kunst und Kultur des Landes NRW". 2001: "Narrenturm" (Musiktheater) Text von Franzobel. Für 5 Bühnenmenschen. Eingeladen zum Impulse-Festival NRW. 2005: „Herr K und Frau N“. (Opera Mono für live-Violine und Video-Bratsche). „Puppen“ – (zehn Veränderungen für Schauspieler und explodierte Orgel). 2006: „idiot“ (oper) von Johannes Harneit. In Zusammenarbeit mit Klangforum Wien und Vocalensemble NOVA. Dirigent: Sebastian Gottschick. „Arbeit ist Urlaub“ (Musiktheater). 2007/08: „Ich war Sebald - Abverkauf“ (Eine Textverbreiterung, Oktoberinstallation).

Arbeiten in Vorbereitung: Konzept und Realisation für „Zentralfriedhof“ für alle möglichen Performer in einem Wiener Hotel. Eine Wochenend-Installation.

Christoph Coburger seit 2005 künstlerischer Leiter des vom Kulturamt der Stadt Wien geförderten „ensemble für städtebewohner“. Er lebt in Wien und Berlin.

http://www.christophcoburger.com